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Zehn gute Gründe für eine Zusammenarbeit

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und neben eigenen innovativen Lösungen dessen Wünsche, Lösungsansätze und Anregungen in die Konstruktion einfließen zu lassen, ist für das gute Gelingen eines Projektes unabdingbar. Ebenso wichtig ist es, die Projektierung und Konstruktion nicht als unabhängigen Part zu betrachten, sondern beteiligte Gewerke wie z.B. Steuerungstechnik (elektrische Aufgabenstellung), Fertigung, Einkauf (Kaufteilliste) und Bedien- und Wartungspersonal bei der Projektierung und bei der Erarbeitung eines Pflichtenheftes einzubeziehen.
Ich bin auch gern bereit, meine Erfahrung und Herangehensweise weiterzuvermitteln.

1. Innovative Lösungen

Eine neue, innovative Lösung zu finden, ist nicht so schwierig, wie allgemein angenommen wird. Es bedarf lediglich einer Portion Kreativität und Mut zu Neuem. Neue Lösungen bedeuten Produktivitätssteigerung, Verringerung des Anschaffungspreises und/oder Vorteile gegenüber dem Wettbewerb.

2. Projektierung

Beim Projektieren wird die gesamte Maschine oder Anlage und ihr Umfeld betrachtet.
Je mehr Informationen und Anregungen „von außen“ einfließen, desto klarer zeichnet sich das Ziel ab. Bei der Projektierung werden die Weichen für das Ergebnis gestellt.

3. Konstruktion

Je einfacher eine Maschine oder Anlage konstruiert ist, desto preiswerter und weniger störanfällig ist sie. Auch die Qualität der Fertigungsunterlagen hat einen großen Einfluss auf die Kosten. Wurden die Fertigungsunterlagen korrekt erstellt, erübrigen sich jegliche Rückfragen des Fertigers.

4. Elektrische Aufgabenstellung

Eine möglichst vollständige Aufgabenstellung ist die Basis für das fehlerfreie Zusammenspiel von Mechanik und Elektrik. Außerdem wird bei vielen Konstruktionen nicht von Anfang an die Anordnung der Sensorik und der Verlauf von Kabeltrassen berücksichtigt und hinterher irgendwie „rein gequetscht“. Genau das sieht man diesen Maschinen dann auch an.

5. Fertigung

Es wird in vielen Fällen einfach „darauf los“ konstruiert, nur die Funktion vor Augen, ohne die Aspekte der Fertigung zu berücksichtigen. Das verursacht Kosten, die zu vermeiden wären.
Die Konstruktion muss auf die nötige Fertigungsgenauigkeit, die Fertigungsmöglichkeiten und die vorhandene Logistik abgestimmt sein, was Zeit und Geld spart.

6. Einkauf

Bei der Auslegung und der Auswahl von Antrieben und anderen Zukaufteilen können parallel alle technischen Details und die Lieferbarkeit mit den Lieferanten abgestimmt und Angebote
eingeholt werden. Der Einkauf kann sich um seine eigentlichen Aufgaben kümmern.

7. Bedienbarkeit

Auf die optimale Funktion und Effektivität einer Maschine hat auch die Bedienbarkeit und der Aufwand beim Einrichten bzw. Umrüsten einen großen Einfluss.
Die Berücksichtigung der Erfahrungen und Vorschläge des Bedienpersonals steigert die Produktivität und auch die Motivation („Das habe ich vorgeschlagen!“)

8. Wartung, Instandhaltung

Gesichtspunkte der Wartung und Instandhaltung werden sehr oft gar nicht oder nur stiefmütterlich betrachtet, obwohl auch hierbei große Effekte zu erzielen sind.
Geringerer Wartungs- und Instandhaltungsaufwand bedeutet weniger Stillstand und Personalaufwand.

9. Montage und Inbetriebnahme

Bei der Montage und Inbetriebnahme ist eine straffe Führung unerlässlich, um die planmäßige Übergabe der Anlage nicht zu gefährden. Hierfür sind Durchsetzungsvermögen, Umsicht und Erfahrung erforderlich.

10. Erfahrung und Herangehensweise

Es würde mich sehr freuen, meine Erfahrung und die Philosophie meiner Herangehensweise an jüngere und interessierte Ingenieure und Techniker weitergeben zu können, sie zu motivieren und für kommende Aufgaben zu rüsten. Das kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen.

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